Cooler Master Stryker PC-Gehäuse


Verarbeitung:
Ich konnte bis jetzt nichts wirklich negatives an der Verarbeitung des Case finden, es sind genug Kabelführungen, Halter, etc. vorhanden um einen ganzen Kabelwald sinnvoll aus dem Weg zu schaffen. Auch der Griff oben hält was er verspricht, habe das Gehäuse schon über 500 Meter tragen müssen und abgesehen von Schweißausbrüchen keine Probleme gehabt. Und die sind bei ca. 15-17 Kilo nach Einbau verständlich.
Ein weiterer positiver Punkt an diesem Case ist die schiere Größe. In meinem ist zur Zeit eine GTX680 verbaut, also Grafikkartenlänce ca. 38 cm. Trotzdem ist noch massig Platz bis zu den Festplattenkäfigen. Auch zwischen Gehäusewand und CPU-Lüfter (beQuiet Dark Rock 2, 13,5cm) ist massig Platz.
Diese Größe ist allerdings auch der größte Kritikpunkt am Gehäuse, man sollte darauf achten, dass die Kabel des Netzteils lang genug sind.
Ein nettes Feature ist das kleine Fach im unteren Teil der Front.

Die Montage gestaltet sich wirklich einfach, für richtig faule Leute ein kleiner Tipp: Das kleine “Fach” für 2,5″ SSDs kann auch wunderbar als Kabelführung benutzt werden, wenn eventuelle 2,5″ Festplatten in den Festplattenkäfigen verbaut werden. Ansonsten ist sind auch so genug Möglichkeiten zur Kabelführung vorhanden und durch die Großen Öffnungen auch für handwerklich weniger geschickte einfach zu verwenden.
So nebenbei: Die Festplattenkäfige lassen sich mit den Lüftern nach vorne bzw. zur Seite raus verbauen. Wenn das Gehäuse vom Hersteller kommt zeigen die Lüfter zur Seite. Für bessere Belüftung würde ich sie aber nach vorne bauen. Das ist aber auch keine große Sache, pro Käfig dauert der Umbau maximal 10 Minuten.

Performance:
Die Kühlleistung des Gehäuses ist gigantisch. Das verbaute System besteht aus einem Intel Core i7 3820 mit einem beQuiet Dark Rock 2 als Kühler und einer Zotac GTX680 AMP. Nach 3 Stunden Battlefield 3 unter voller Kühllast stand die Grafikkarte bei ca. 38°. Nach 5 Minuten Idle bzw. Browsen stand sie wieder bei 28°C. Die CPU-Kerne stehen im Schnitt bei ca. 33-35°C.

Optik:
Durch die weiße Klavierlackierung ist das Gehäuse definitv etwas exotisch, sieht aber Spitze aus. Die Front macht einiges her, verliert aber etwas an Flair wenn man 1 oder 2 CD-Laufwerke einbaut. Trotzdem ist die Mischung aus Weiß und Schwarz definitiv etwas besonderes und wirklich ansprechend. Das IO-Panel ist ansprechend designed und die Beleuchtung ist angenehm dezent und trotzdem auffällig genug um als Blickfang zu dienen. Die Beiden LEDs in den Frontlüftern gefallen mir persönlich in weiß nicht so, aber das lässt sich ja lösen ^^. In rot sehen die Lüfter meiner Meinung nach noch 3mal besser aus :). Man muss aber dazusagen dass die weißen LEDs nicht wirklich schlecht aussehen, nur meinen Geschmack nicht exakt treffen.

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